Da geht doch noch was! Cyceln, recyceln, upcyceln - Ressourcen weltweit verantwortungsvoll nutzen



Was bedeuten eigentlich genau die Begriffe Recycling und Upcycling, und was bedeutet Cradle-to-cradle? Was sind Ressourcen, was ist Müll?

Diese Begrifflichkeiten wurden von den Teilnehmenden mit Leben gefüllt.

Es wurden die Ressourcen aufgeteilt in fossile und nachwachsende, in gebrauchte und verbrauchte, und es wurde herausgefunden, dass sehr viele der genutzten Ressourcen aus Ländern des globalen Südens kommen, doch im globalen Norden eingesetzt werden.

Ressourcen- und Produktkreisläufe wurden – wie auch im Cradle-to-cradle-Grundgedanken - erstellt; auch hier zeigte sich wieder, dass der globale Norden der Nutznießer des globalen Südens ist.

In Arbeitsgruppen wurde zu den Themen Textilien, Kommunikationstechnik (am Beispiel Handy), Pfand- und Einwegflaschen / Kunststoffe, Pappe und globaler „Müll“ zu möglichen Ursachen und Lösungen der Probleme gearbeitet.

Es wurde eine Vielzahl von Möglichkeiten aufgezeigt, wo Verpackung überflüssig ist und gespart werden kann, getreu dem Motto: Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht.

Zusätzlich wurden neue oder veränderte Produkte geschaffen, um zu zeigen, dass die jeweiligen Stoffe kein Müll, sondern kostbare Wertstoffe sind.

Dazu wurden aus diversesten Materialien, die hierzulande als „Müll“ bezeichnet werden (kaputte Jeans, leere Kartons, alle Arten von „Plastikmüll, …) neue Produkte hergestellt, die ihren Weg in die Präsentationsausstellung gefunden haben.

Anlässlich der Präsentation im am 27. Januar 2017 (mehr Infos dazu finden Sie hier>>>) wurde allen Besuchern und Gästen die Möglichkeit gegeben, sich in unserer Recycling Wohnung kreativ auszuprobieren.